Studien-Download

Hier finden Sie die aktuelle Studie "Kostensenkungspotentiale im Verteilnetz" zum Download sowie die zugehörige Pressemeldung und eine Kurzfassung für Multiplikator:innen.

Kostensenkungspotentiale im Verteilnetz

Die Stromverteilnetze geraten ins Zentrum der öffentlichen Diskussion um Energiewende und Elektrifizierung. Drohende Kostensteigerungen, zunehmende Netzengpässe und strukturelle Überforderung von Netzbetreibern machen deutlich, dass Organisation und Technik der deutschen Netzinfrastruktur auf der einen Seite und die bisherige Vorgehensweise beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Anbindung neuer Verbraucher von der Ladesäule bis zum Rechenzentrum auf der anderen nicht mehr zusammenpassen. Immer höhere Prognosen zukünftiger Investitionsbedarfe in die Netze bestimmen die Diskussion und werden als Argument zur Bremsung von Energiewende und Ausbau erneuerbarer Energien angeführt. Doch die tatsächlich entscheidenden Fragen scheinen kaum gestellt zu werden: Ist unsere bisherige Art, Verteilnetze zu planen, zu betreiben und zu organisieren, effizient? Passt sie noch zu den veränderten Anforderungen eines modernen, sich elektrifzierenden Industrielandes? Oder ist sie nicht nur zu langsam für das bisherige Tempo der Energiewende, sondern auch zu teuer? Können Verteilnetzbetreiber in den heutigen Organisations- und Anreizstrukturen den an sie gestellten Anforderungen überhaupt noch gerecht werden?


Verfügbare Downloads

Pressemeldung 23.03.26 Langfassung der Studie Zusammenfassung für Multiplikator:innen

STROM GEHT UNS ALLE AN!

Doch die Diskussion um seine Zukunft ist viel zu politisch.



Der Energiesektor steckt inmitten einer industriellen Revolution. So, wie die Dampfmaschine die Pferdekraft verdrängt hat, das Auto die Kutsche oder das Smartphone das klassische Mobiltelefon, stellen heute erneuerbare Energien, Batteriespeicher und Elektroautos weltweit die Märkte auf den Kopf. Aber warum findet dieser Umbruch statt – und wird er erfolgreich sein?


»STROM« erklärt die Zusammenhänge unter der Oberfläche: warum industrielle Massenfertigung von »Clean Tech« das Alte überrollt, was China damit zu tun hat, vor welchen Herausforderungen für Markt und Netze wir in Deutschland stehen und warum zu ihrer Bewältigung auch ein Kultur-Update erforderlich ist.


Der breite Blick auf industrielle, energiewirtschaftliche und gesellschaftliche Logiken vergangener und aktueller Fortschritte liefert eine überraschend positive Aussicht: Der Markt ist unser stärkster Verbündeter und hat längst den Durchbruch für eine klimaneutrale Energiezukunft geschaffen. Doch wollen wir im internationalen Wettbewerb noch »vor die Welle« kommen, müssen wir diese Chance endlich ergreifen: für unsere Wirtschaft und fürs Klima.


STROM ist im Buchhandel und Online verfügbar.

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Kurzstudie zum "Energiewende-Monitoring"

Die Kurzstudie untersucht den von der Bundesregierung vergebenen Auftrag für ein Energiewende-Monitoring sowie die Studien, auf denen das Monitoring beruhen soll. Sie zeigt gravierende Mängel in der Auftragsbeschreibung auf und findet in den zugrunde gelegten Energiewende-Szenarien keine Belege für die Notwendigkeit einer „Neuausrichtung“ der Energiepolitik. Die in den vergangenen Monaten von einer Reihe von Studien identifizierten massiven Einsparpotentiale unter anderem durch einen verzögerten Ausbau der Erneuerbaren werden in diesen nicht ausreichend belegt. Im Ergebnis drohen durch die derzeitige Verengung der Diskussion auf kurzfristige Annahmen zum Stromverbrauch drängende politische Handlungsbedarfe und ökonomische Chancen verpasst zu werden.


Studie bei Germanwatch downloaden